Gartenwege aus Bruchplatten

Ein Garten ist etwas Schönes und hat man einen Garten, der mit einem gut geplanten und zudem auch gut angelegten Gartenweg ausgestattet ist, dann ist dieser gleich noch marzellus-garden-245602_640um einiges schöner. Denn der Weg macht den Garten zugänglich. Wird die Wegführung geschickt geplant, ist es sogar möglich, den Garten „größer“ wirken zu lassen, indem dieser in verschiedene Bereiche eingeteilt wird, wie beispielsweise einen für Spiel und einen für die Ruhe, der Bereich für die Zierpflanzen und eine Kräuterecke.

Es ist möglich, seinen Garten zu erschließen, indem ein komfortabler begehbarer Gartenweg bzw. begehbare Gartenwege angelegt werden und mit der richtigen Anleitung ist das auch sehr gut selbst auszuführen. Vorteilhaft ist es, einen Gartenweg aus Bruchplatten anzulegen. Diese sollten bündig in den Rasen eingelassen werden, damit später bei Mäharbeiten keine Probleme auftreten.

Anleitung zum Verlegen

  • Die gewählten Bruchstücke sollten in der Größe so bemessen sein, dass einem normalen Fuß genug Platz geboten wird. Beim Erwerb dieser Platten sollte auch auf ausreichende Stärke geachtet werden. Die Plattendicke sollte mindestens 3 cm betragen.
  • Zur Anordnung des Plattenmusters und der Anpassung an die gewohnte Schrittweite, ist es vorteilhaft die Steine auf dem Rasen so auszulegen, wie man den Weg später haben möchte.
  • Vor dem eigentlichen Verlegen wäre es sinnvoll, jede mögliche und gewünschte Variante auszuprobieren und abzuschreiten. Notfalls können die Abstände und die Lage der einzelnen Platten korrigiert werden.
  • Ist dieser Vorgang erledigt, sticht man mit einem Spaten den Rasen um den Umriss der Platten ab.
  • Zugleich die Platten von der vorgesehenen Stelle wegnehmen und den Rasen samt Wurzeln ausheben. Die benötigte Tiefe sollte 10-15 cm betragen, damit Kies eingefüllt werden kann.
  • Kies in die Vertiefungen füllen und gut einstampfen. Anschließend folgt der Splitt, der mittels einer Kelle eingedrückt wird. Mit Wasserwaage und Zollstock die Füllhöhe überprüfen.
  • Abschließend die Platten in das vorbereitete Bett geben. Mit Gummihammer die Platte niederklopfen, dabei ausschließlich in die Mitte der Steine schlagen damit sich das Füllmaterial nach außen verdichtet. Ansonsten besteht Gefahr, dass sich am Rand Hohlräume bilden und dadurch die Platten keinen festen Sitz erhalten. Offene Stellen an den Kanten mit Humus verschließen.

Tipp: Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen im Außenbereich nur Steine mit einer rauen Oberfläche zu verbauen. Bruchplatten aus poliertem Material sehen zwar gut aus, werden jedoch bei Nässe spiegelglatt und sind somit als Trittsteine unbegehbar.

Verletzungsgefahr! Erwähnenswert ist noch, unregelmäßig verlegte Platten wirken lebendig und gestalten dadurch das Aussehen des Gartens abwechslungsreicher.